Willkommen

auf unserem neuen Informationsportal FEITEC.de

 

Unser Portal befindet sich zur Zeit noch im Aufbau – besuchen Sie uns wieder in den näcshten Tagen.

 

Sie werden bei uns wertvolle Informationen erhalten zu dem Thema

Fräsmaschinen Eisen Industrie Technik

 

AddThis Social Bookmark Button

Fräsmaschinen

Wissenswertes rund um die Fräsmaschine

Fräsmaschine
Das Fertigungsverfahren mittels Fräsmaschine ist ein sehr vielseitig einsetzbares Verfahren. Bei den kreisförmigen Schnittbewegungen, die entweder senkrecht oder schräg durch Drehachse ausgerichtet werden können, kann fast jede Art von Werkstückfläche bei der Fräsmaschine geformt werden. Das Hauptkriterium von Fräsmaschinen besteht in den veränderbaren Eingriffsverhältnissen, die an das dynamische Systemverhalten von Maschine und Werkzeug große
Anforderungen stellen.

Grundaufbau von Fräsmaschinen

Die Konsol-Fräsmaschine
Diese Art von Fräsmaschine besitzt einen kreuzbeweglichen Tisch und zusätzlich befindet sich im Maschinengestell eine ortsfest angeordnete Spindel. Die typischen Bauarten dieser Fräsmaschinen sind die Vertikalfräsmaschinen und die Horizontalfräsmaschinen sowie die Universalfräsmaschinen, die im folgenden Abschnitt noch etwas genauer erläutert werden.

Vertikal- und Horizontal Fräsmaschine (Vertikalfräsmaschinen bzw. Horizontalfräsmaschinen)
Bei dieser Art der Fräsmaschinen ist die Frässpindel ortsfest sprich senkrecht oder waagrecht angeordnet. Die horizontalen Bewegungen erfolgen über den sogenannten Kreuztisch und die vertikale Bewegung über die verstellbare Konsole. Dabei ist das Maschinengestell dieser Fräsmaschinen aus gut verippten und kastenförmigen Einzelelementen zusammengesetzt. Nachteilig ist an dieser Art von Fräsmaschinen, der auf der Konsole befindliche quer- und längsverschiebbare Tisch. Denn wenn der Frästisch seitlich ausgefahren wird, dann ist der Kraftangriff etwas weiter von der Konsolenführung entfernt. Und dadurch entsteht wiederum ein starkes Kippmoment bei der Fräsmaschine und das
führt wiederum dazu, dass die Arbeitsgenauigkeit beeinträchtigt wird.
Antrieb und Aufbau von Fräsmaschinen bzw. Vertikal- und Horizontalfräsmaschinen
Bei einer klassischen waagrechten Fräsmaschine beläuft sich die Antriebsleistung auf etwa 4 bis zu 16 kW. Das  Frässpindelgetriebe ist bei der Fräsmaschine meist in Form einer Schieberadgetriebe ausgebildet. In einem Hochgenauigkeits-Schrägkugellager – und zwar mit einer wartungsfreien Fettschmierung – läuft die sogenannte Frässpindel. In der unmittelbaren Nähe der Spindelnase befindet sich das Lager. Das hat den Hintergrund, dass die Wärmeentwicklung keine Auswirkungen auf die Längenänderung der Werkstückaufnahme hat. Zusätzlich dazu wird bei dieser Art Fräsmaschine der Vorschubantrieb durch einen Gleichstrommotor abgeleitet.
Einsatzgebiete der Vertikal- und Horizontalfräsmaschinen
Die Senkrecht- und Waagrecht Fräsmaschinen werden meist für die Kleinserien- und Einzelfertigung und zwar von linearen und einfachen Fräsarbeiten genutzt.

Universal- Fräsmaschinen

Im Vergleich zu Waagrecht- Fräsmaschine hat die Universalfräsmaschine einen austauschbaren und schwenkbaren Fräskopf. Des Weiteren ermöglicht eine Drehachse zwischen dem Quer-und Längsschlitten eine Schrägstellung. Durch diese Bauweise der Fräsmaschinen können folgende Bauweisen realisiert werden:

Profilfräsen, Planfräsen, Walzenfräsen, Rundfräsen und Stirnfräsen.
Antrieb und Aufbau der Universal-Fräsmaschinen
Das Gestell dieser Fräsmaschinen besteht aus einer verrippten und kastenförmigen Konstruktion.
Durch diese Konstruktion kann die Universalfräsmaschine die dynamischen, statischen und thematischen Beanspruchungen erfolgreich meistern und sorgt zudem noch für die benötigte Steifheit. Der senkrechte Fräskopf ist zudem noch um die horizontale Achse schwenkbar. Außerdem befindet sich hinter dem sogenannten Vertikalkopf eine Horizontalspindel. Die Leistung beim Antrieb dieser Fräsmaschinen beläuft sich auf um die 3 bis 10 kW. Dabei erfolgt der Vorschub über eine
Elektrozahnkuppelung und über ein Verteilergetriebe zu einem Gleichstrommotor der regelbar ist. Die Schnittbewegungen können entweder per Hand betätigt werden oder automatisch nacheinander. Durch das Getriebe und dem  Gleichstromantrieb können sogar bis zu 12 unterschiedliche Spindeldrehzahlen im Bereich von 45 bis 2000 Umdrehungen pro Minute erzielt werden.
Ausgestattet ist fast jede Fräsmaschine mit einer sogenannten Gleichlauffräseinrichtung. Bei dieser Gleichlauffräse werden die Späne, die kommaförmig sind, am dicken Ende angeschnitten mit dem Ziel, dass die Schneide, die ins Material einläuft ihre Trennarbeit leisten kann. Bei Universalfräsmaschinen gibt es zudem noch Zusatzeinrichtungen wie zum Beispiel verschiedene Tischformen in Form von Winkeltisch, Universalfrästisch oder Vertikal-Aufspanntisch. Das ermöglicht bei dieser Fräsmaschine eine Ausrichtung auf schräge Bearbeitungspartien am Werkstück. Eine weitere
Zusatzeinrichtung ist der Feinbohrkopf. Er wird bei der Anfertigung von genauen Bohrungen benötigt.
Dann gibt es bei Fräsmaschinen noch einen Stoßkopf. Dieser wird beim Ausarbeiten von Innenkanten, scharfen Nuten oder anderen schwer zu erreichenden Stellen benötigt.
Einsatzgebiete dieser Fräsmaschine
Die Konsolfräsmaschinen können sehr vielseitig eingesetzt werden. Sie findet ihre Anwendung hauptsächlich in der Einzelfertigung und vor allen Dingen im Maschinenbau und Werkzeugbau. Nachteilig ist nur, dass sie meist nur sehr gering statisch und dynamisch belastet werden können.

Die Bettfräsmaschine

Bei dieser Form von Fräsmaschine, der Bettfräsmaschine, werden die Bewegungen auf drei Koordinateneinrichtungen
aufgeteilt und zwar auf Ständer, Tisch und Fräseinheit. Der Ständer führt dabei die Querbewegungen aus, der Tisch die Längsbewegungen und die Fräseinheit die Vertikalbewegungen.
Antrieb und Aufbau von Bettfräsmaschinen 
Das Maschinengestell ist bei der Bettfräsmaschine verwindungssteif und T-Förmig. Es trägt die Längsführung im Bereich des Tisches und die Querführung im Bereich des Maschinenständers. Der Torständer ist bei der Bettfräsmaschine dabei aus einem Stück gegossen und enthält die sogenannte symmetrisch-zentrale Führung für die Fräseinheit. In dem Ständer der Bettfräsmaschine können entweder vertikale oder horizontale Fräseinheiten eingebaut werden.
Durch die große Bettlänger dieser Fräsmaschinen kann der Tisch nicht auskippen und so wird auch das  Verschleißverhalten in x-Richtung deutlich verbessert.

In der Z-Achse der Bettfräsmaschine wird im Vergleich zur Konsol-Fräsmaschine ein Auskippen verhindert, weil der sogenannte Schlitten zusammen mit der Fräseinheit in der Schwerpunktachse geführt wird. Durch diesen Gewichtsausgleich bei der Bettfräsmaschine wird ein Kippmoment somit verhindert.

Die Antriebsleistungen einer Bett-Fräsmaschine belaufen sich meist zwischen 15 bis zu 30 kW. Beim Getriebe handelt es sich um ein 18-stufiges Schaltgetriebe. Die Frässpindel einer Bettfräsmaschine ist vorne in einstellbaren und zweireihigen Zylinderrollenlagern gelagert und im hinteren Bereich in zwei spielfrei und justierten Schrägkugellagern. Die Vorschubgeschwindigkeiten können stufenlos eingestellt werden und liegen in der Regel zwischen 5 und 3.000 mm/min.
Einsatzbereiche einer Bettfräsmaschine
Die Bettfräsmaschinen werden für lineare und dreidimensionale Fräsarbeiten, bei denen eine hohe Genauigkeit erforderlich ist und eine hohe Zerspanleistung, eingesetzt. Zusätzlich dazu wird diese Art der  Fräsmaschinen auch für die Bearbeitung von massiven und schweren Werkstücken und zur Serienanfertigung eingesetzt.

 

 

AddThis Social Bookmark Button